Bezahlbarer Wohnraum

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Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wird Wohnraum seit Jahren immer knapper und teurer. Gerade in den für unseren Landkreis so wichtigen Bereichen Tourismus und Gesundheit ist das Lohnniveau meist niedrig und somit nicht kompatibel mit den ortsüblichen Immobilienpreisen.

Der Wohnraummangel und der dadurch entstehende Fachkräftemangel werden über kurz oder lang Einbußen in allen wirtschaftlichen und sozialen Bereichen zur Folge haben, sodass die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Lebensqualität stark sinken werden. 

Um dem entgegen zu wirken, hat die Zugspitz Region GmbH im Jahr 2019 ein Förderprojekt zum Erhalt und zur Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum für alle Generationen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gestartet. In der erfolgreichen Förderperiode von 2019-2021 konnten wir die Datengrundlage durch die Beauftragung einer Immobilienstudie verbessern. Es wurde viel Wert auf die Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung gelegt, sowie eine gute Vernetzung der Akteure der Immobilienwirtschaft und kommunalen Vertretern geschaffen. Für das Projekt wurde eigens eine Expertenrunde gegründet, deren Mitglieder stets mit Rat und Tat zur Verfügung standen und den Projektverlauf sehr positiv beeinflusst haben. Diverse Infoveranstaltungen, Workshops und Marketingmaßnahmen konnten trotz der etwas schwierigen Umstände durch die Corona Pandemie erfolgreich umgesetzt werden.

Aufgrund der Brisanz des Themas haben wir zum Ende der Projektlaufzeit im letzten Jahr entschieden eine Weiterförderung des Projekts "Bezahlbarer Wohnraum in der Zugspitz Region" im Regionalmanagement anzustreben. 


Haben Sie Interesse an einer regelmäßigen Infomail zum Projektverlauf und zu den geplanten Veranstaltungen? Dann senden Sie uns eine Email an kontakt@zugspitz-region.de
mit dem Betreff „Infomail -Bezahlbarer Wohnraum" und wir nehmen Sie gern in unseren Verteiler auf!

 

 

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Die Lage ist eindeutig: In unserem Landkreis besteht Wohnraummangel. Oftmals treffen geringes Einkommen, vor allem im Gesundheits- und Tourismusbereich, auf hohe Miet- und Kaufpreise. Wer eine Mietwohnung oder ein Eigenheim sucht, braucht oft Geduld und gute Nerven. Selbst Normalverdiener können sich ein Eigenheim trotz geringer Zinsen kaum noch leisten. Der daraus resultierende Fachkräftemangel vor allem in Gesundheits- und Tourismusberufen trifft auch unseren Landkreis zunehmend. Doch: Es gibt nicht DIE EINE Lösung des Problems. Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen sind gemeinsam gefragt.

Dürfen wir WOHNEN neu denken? Bei einer von vielen Möglichkeiten trifft Wohnraummangel auf Minimalismus: Das mobile Kleinsthaus! Ist das denkbar in unserem Landkreis? In einer von Konsum übersättigten und schnelllebigen Welt, in welcher Singlehaushalte zunehmen, wünschen sich zunehmend mehr Menschen Erdung durch Gemeinschaft und Naturverbundenheit. Qualität statt Quantität und die Konzentration auf das Wesentliche. Der nicht zu verdenkende Wunsch nach einem bezahlbaren Eigenheim auf der einen Seite, und zugleich die heutzutage nötige Mobilität und Agilität auf der anderen Seite sind nur schwer zu vereinbaren. Kommunen hingegen müssen Abwägen zwischen Ausweisung von neuem Bauland, Nachverdichtung und Reduktion von ökologisch folgenreicher Bodenversiegelung.

„Klein Wohnen - groß denken" – Ist das eine Chance?

Im Rahmen des Förderprojekts „Bezahlbarer Wohnraum in der Zugspitz Region" im Regionalmanagement Bayern veranstaltet die Zugspitz Region GmbH den Studiotalk „Kleinsthäuser".

Es werden Fragen gestellt zu den Themen „Mobile Kleinsthäuser– ein Mehrwert für die Region?", „Kleiner Wohnen in der Praxis", „Baurechtliche Informationen", „Von der Idee zur Umsetzung: Aber wie?". Rede und Antwort stehen dabei Frau Manuela Schädle, Geschäftsführerin von „tiny Wohn(t)raum in Unterammergau, sowie Herr Alkmar Zenger, Kreisbaumeister Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Den gesamten Online-Studiotalk "Kleinsthäuser" gibts hier zum Nachverfolgen:

 

 

Sie helfen uns mit Ihrem Feedback zum Studiotalk unter diesem Link (Dauer ca. 1 Min):

Zum Feedback Studiotalk bitte hier klicken.

Die Immobilienpreise steigen und mit ihnen steigt auch der Ärger darüber. Nicht nur Geringverdiener sind von der Wohnungsnot betroffen – auch für Normalverdiener ist Wohnraum im attraktiven Landkreis Garmisch-Partenkirchen kaum mehr erschwinglich. Der daraus resultierende Fachkräftemangel betrifft uns alle gleichermaßen. Eines ist jedoch klar: Es gibt nicht DIE EINE Lösung des Problems. Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen sind gemeinsam gefragt. Nach dem Motto „Wer alleine arbeitet addiert, wer zusammen arbeitet multipliziert."


Auch durch Streitigkeiten und Unverständnis zwischen den Parteien eines Mietverhältnisses, können Kosten für Wohnraum und deren Nebenkosten in die Höhe getrieben werden. Nicht selten werden Anwälte und Gerichte konsultiert. Aber ist das wirklich nötig?

Durch ein besseres Verständnis der Problematiken sowohl für Mieter, als auch für Vermieter kann einer stetigen Steigerung von Wohn- und Nebenkosten zum Teil entgegen gewirkt werden.


Im Rahmen des Förderprojekts „Bezahlbarer Wohnraum" im Regionalmanagement Bayern veranstaltet die Zugspitz Region GmbH den Studiotalk „Mietrecht".

Für ein besseres Miteinander werden Fragen gestellt zu den Themen Betriebskostenabrechnung, Eigenbedarf, Mieterhöhung. Rede und Antwort stehen dabei Frau Monika Schmid-Balzert, Geschäftsführerin des Deutschen Mieterbundes Landesverband Bayern e.V., sowie Herr Florian Lempert, 1. Vorstand des Haus- und Grundbesitzerverein e.V. Garmisch-Partenkirchen.

Das gesamte Online-Seminar gibt´s hier zum nachverfolgen:

 

 

Sie helfen uns mit Ihrem Feedback zum Studiotalk unter diesem Link (Dauer ca. 1 Min):

Zum Feedback Studiotalk bitte hier klicken.

Die steigenden Immobilienpreise sorgen immer wieder für Gesprächsstoff, Diskussionen und Ärger. Nicht mehr nur Geringverdiener sind von der Wohnungsnot betroffen – auch für Normalverdiener ist Wohnraum kaum mehr erschwinglich. Eines ist jedoch klar: Es gibt nicht DIE EINE Lösung. Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen sind gemeinsam gefragt.


Im Rahmen des Förderprojekts „Bezahlbarer Wohnraum" im Regionalmanagement Bayern veranstaltete die Zugspitz Region GmbH das 3. Wohnforum. Alle interessierten MitbürgerInnen sowie Kommunen und Unternehmen waren eingeladen am Online-Seminar teilzunehmen.


Immer häufiger sehen sich auch einheimische Familien gezwungen geerbte Immobilien zu verkaufen. Aufgrund hoher Erbschafts- und Schenkungssteuer können sie den im Familienbesitz befindlichen Wohnraum nicht erhalten und häufig kommen dann Auswärtige zum Zuge. Mit seinem Vortrag „Wohnraum erhalten: Immobilien optimal vererben und verschenken. - Tipps &Tricks zur optimalen Immobilienübergabe aus Steuern & Recht & Bewertung" klärte Martin Hilleprandt (Hilleprandt & Partner Steuerberater Rechtsanwalt) auf, wie sich dies vermeiden lässt.

Auch Privatpersonen können durch Baumaßnahmen neuen Wohnraum schaffen. Stellt sich allerdings die Frage wie sich das Vorhaben in die Tat umsetzen lässt. Kreisbaumeister Alkmar Zenger informierte daher zum Thema „Umbauen, Ausbauen, Nachverdichten – Aber wie?".

Eine vieldiskutierte Folge von Wohnungsnot ist auch der Fachkräftemangel. Insbesondere in der Hotellerie und Gastronomie macht sich dies bereits deutlich bemerkbar - eine der wichtigsten Branchen in unserem touristisch geprägten Landkreis. Christian Bär, der Kreisvorsitzende Garmisch-Partenkirchen, DEHOGA Bayern, ging in seinem Impulsvortrag „Tourismus – Wohntraum oder Wohntrauma?" auf die aktuelle Wohn- und Gehaltssituation von Unternehmern und Angestellten im Gastgewerbe ein.

Das gesamte Online-Seminar gibt´s hier zum nachverfolgen:

 

Ein Dauerbrenner und große Herausforderung für die Gemeinden des Landkreises Garmisch-Partenkirchen: Bezahlbaren Wohnraum für ihre Bürger zu erhalten und zu schaffen! Im Rahmen des Förderprojekts Regionalmanagement Bayern hat die Zugspitz Region GmbH das Hamburger GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH beauftragt, die aktuelle Wohnsituation zu analysieren.


Doch wieso wird Wohnraum immer knapper und teurer?

Um diese Frage zu klären, wurden verschiedene Faktoren anhand einer umfangreichen Haushaltsbefragung beleuchtet. Hierzu zählen u.a. die Bevölkerungsentwicklung, die Beschäftigungs- und Wirtschaftsstruktur, Kaufkraft, aber auch Wohnungsbestand, Wohnungsbautätigkeit und Wohnungsbedarfe.

Wie geht es in den nächsten 20 Jahren weiter auf dem Wohnungsmarkt und wer kann dazu beitragen, die aktuell brisante Situation zu verbessern?

Hier sind nicht nur die Kommunen, sondern auch Unternehmen und Privatpersonen gefragt.


Die Zugspitz Region lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein zu einer

Infoveranstaltung „Bezahlbarer Wohnraum in der Zugspitz Region"

am Montag den 26.07.21 von 18:00 – 20:00 Uhr im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen.

Nach einer Begrüßung durch unseren Landrat Anton Speer und Sebastian Kramer (Wirtschaftsförderer des Landkreises und Geschäftsführer der Zugspitz Region GmbH) werden die Ergebnisse der umfangreichen Studie durch den Referent Daniel Hofmann vom Hamburger Gewos Institut anschaulich präsentiert.

Die Zugspitz Region freut sich über Ihr Kommen und Ihre Anregungen zum Thema Wohnraum.


Anmeldung unter kontakt@zugspitz-region.de

 

Vom 22.-26.03.2021 präsentiert die Zugspitz Region GmbH gemeinsam mit Radio Oberland eine Themenwoche rund um das Thema "Bezahlbarer Wohnraum in der Zugspitz Region". An fünf Tagen werden fünf Experten verschiedene Themenschwerpunkte des Projekts näher beleuchten:

Montag, 22.3.21 – Neue Bayerische Bauordnung
Sendezeiten: 07:40 Uhr / 13:40 Uhr / 16:40 Uhr

Dienstag, 23.3.21 – Sozialgerechte Bodennutzung
Sendezeiten: 09:40 Uhr / 12:10 Uhr / 13:40 Uhr / 17:40 Uhr

Mittwoch, 24.3.21 – Wohnen für Hilfe
Sendezeiten: 07:40 Uhr / 10:10 Uhr / 12:40 Uhr / 18:40 Uhr

Donnerstag, 25.3.21 – Zweite Miete
Sendezeiten: 09:40 Uhr / 11:40 Uhr / 13:40 Uhr / 16:40 Uhr

Freitag, 26.3.21 – Mitarbeiterwohnen
Sendezeiten: 08:40 Uhr / 10:40 Uhr / 13:40 Uhr / 16:40 Uhr

 

Im vergangenen Jahr wurde das Hamburger GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH beauftragt, die aktuelle Wohnsituation im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu analysieren. Die Studienergebnisse liegen nun vor und beinhalten neben der Darstellung der aktuellen Wohnungsmarktsituation im Landkreis auch einen Ausblick auf die zukünftige Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum.

In einer informativen Broschüre werden Ihnen nun die wichtigsten Erkenntnisse aus der oben genannten Studie vorgestellt. Auf insgesamt 30 Seiten wird auf verschiedene Fragestellungen näher eingegangen. Die Broschüre können Sie hier downloaden!

Vom 19. bis 29. November 2019 fand die Ausstellung "Mehr bezahlbarer Wohnraum in Bayern - aber wie?" im Foyer des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen statt.

Die Ausstellung zeigte die Wohnungsmarktentwicklung der letzten Jahre, nannte die besonderen Herausforderungen für Bayern und stellte Wohnbau-Projekte vor, die auf kommunaler Ebene bereits verwirklicht wurden.

Was ist los am Wohnungsmarkt?
Welche Ursachen hat die aktuelle Wohnungsfrage?
Was bedeutet "bezahlbar Wohnraum"?
Welche Lösungsansätze gibt es?

All diese Fragen und noch vieles mehr wurden auf verschiedenen Tafeln thematisiert.

1. Wohnforum am 14. Oktober 2019
Die Veranstaltung war in erster Linie an Kommunalpolitiker, Wohnbaugesellschaften, Mitglieder der gemeindlichen Bauausschüsse und Experten aus der Immobilienbranche gerichtet. Mit insgesamt vier Impulsvorträgen wurde das Thema Wohnraumsituation im Landkreis beleuchtet und bei der anschließenden Podiumsdiskussion fand ein reger Austausch der Akteure statt. Als Referenten waren Jens Wucherpfennig (IHK), Florian Deym (Graf von Deymesche Immobilien GmbH), Dr. Katharina Winter (Stattbau München GmbH) und Sebastian Kramer (Geschäftsführer Zugspitz Region GmbH) vor Ort.

Informationsveranstaltung "Mitarbeiterwohnen" am 01. Juli 2019
Bezahlbarer Wohnraum in Arbeitsplatznähe wird zum wichtigen Standortfaktor, da der Mangel an Wohnraum es den Betrieben zunehmend erschwert, die dringend benötigten Fachkräfte zu finden und an das Unternehmen zu binden. Der Landkreis verfügt durch den vorherrschenden Branchenmix (Gastronomie, Hotellerie, und Pflege) über ein sehr niedriges Bruttoinlandsprodukt pro EW (28.265 EUR) und liegt damit weit unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (44.215 EUR/EW). Das Angebot an Mietwohnungen ist sehr begrenzt und die Mieten sind in den letzten 36 Monaten um 3% bis 5% gestiegen, die Nachfrage ist in allen Kommunen des Landkreises sehr hoch, eine Entspannung ist lt. Experten nicht in Sicht.

Im Rahmen der Veranstaltung fanden zwei Vorträge statt. Herr Martin Hilleprandt, FA für Steuerrecht der hiesigen Kanzlei Hilleprandt& Partner gab einen Einblick in die mietrechtlichen und steuerrechtlichen Aspekte des Wohnens für Mitarbeiter und zeigte auf, welche Wege und Modelle in unserer Region Sinn machen können.

Ein weiterer Beitrag kam von Herrn Klaus King aus der Geschäftsführung des Hotels „Das Kranzbach". Herr King gab den Besuchern Einblicke in die praktische Umsetzung dieses Themas.

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Carolina Zimmermann
Regionalmanagerin
Telefon: 08821 751-566
carolina.zimmermann@zugspitz-region.de

 

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Johanna Stuefer
Assistenz Regionalmanagement
Telefon: 08821 751-576
johanna.stuefer@zugspitz-region.de